\ Vereinssatzung

Satzung des Fördervereins Herold´sches Erbe e.V.

(hier auf im pdf-Format herunterladen)

§ 1

Der Verein führt den Namen Herold´sches Erbe.
Der Verein hat seinen Sitz in 59602 Rüthen-Hoinkhausen.
 

§ 2

Zielsetzung des Vereins ist die Förderung kultureller Zwecke sowie die Förderung des Brauchtums, der Heimatpflege und der Heimatkunde.

Die Förderung der kulturellen Zwecke wird verwirklicht durch den Erhalt und die angemessene Nutzung der historischen „denkmalgeschützten“ Gebäude (wie z.B. die Herold‘sche Schule), die mit der Tätigkeit und dem Wirkungsfeld von Pfarrer Melchior Ludolf Herold im Kirchspiel Hoinkhausen verbunden sind.

Hinsichtlich des Brauchtums, der Heimatpflege und der Heimatkunde wird die Zusammenarbeit mit Vereinen (z.B. den ansässigen Schützenvereinen) im Sinne von Projekthilfen angestrebt, um örtliche Traditionen zu erhalten und in Vergessenheit geratenes Brauchtum wieder zu beleben.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Zuwendungen aus Mitteln des Vereins an Mitglieder sind ausgeschlossen. Es dürfen
weiterhin keine Personen durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Das Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr.
 

§ 3

Mitgliedschaft

Mitglieder können alle vollgeschäftsfähigen natürlichen Personen, alle Personengemeinschaften und alle juristischen Personen werden.
 

§ 4

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.
 

§ 5

Beginn/ Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

Die Mitgliedschaft erlischt:

  • durch Austritt. Dieser ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären.
  • durch Ausschluss. Der Ausschluss eines Mitgliedes mit sofortiger Wirkung kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grobem Maße gegen die Satzung, den Satzungszweck und die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss des Mitgliedes entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Ausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
  • bei natürlichen Personen durch Tod.
  • bei Personengemeinschaften und juristischen Personen durch Auflösung bzw. durch Verlust der Rechtsfähigkeit.

  • Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden und sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen.
     

    § 6

    Mitgliedsbeiträge

    Jedes  Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu leisten, dessen Mindesthöhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Er beträgt im Gründungsjahr Euro 15,00.

    Der erste Jahresbeitrag wird bei Eintritt fällig und folgende Jahresbeiträge werden zum 01.April eines jeden Jahres durch Bankeinzug erhoben.
     

    § 7

    Organe des Vereins

    Organe des Vereins sind:

    1. der Vorstand,
    2. der Beirat,
    3. die Mitgliederversammlung.
     

    § 8

    Vorstand

    Der Vorstand besteht aus

    - dem Vorsitzenden
    - dem stellv. Vorsitzenden
    - dem Geschäfts- und Schriftführer
    - dem Kassenwart

    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende, vertreten.

    Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl des Vorstandes ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben in jedem Fall bis zu einer Neuwahl im Amt.

    In der ersten Mitgliederversammlung nach Änderung bzw. Neufassung des § 8 der Vereinssatzung wird der Vorsitzende und der Geschäftsführer für 2 Jahre und der stellv. Vorsitzende und der Kassenwart einmalig für 1 Jahr gewählt.

    Bei andauernder Verhinderung eines Vorstandsmitgliedes übernimmt zunächst der übrige Vorstand kommissarisch dessen Aufgaben bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

    Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
     

    § 9

    Beirat

    Zur Unterstützung des Vorstandes kann ein Beirat gebildet werden.
    Die Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand für einen begrenzten Zeitraum ernannt.
     

    § 10

    Mitgliederversammlung

    Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden jährlich mindestens einmal einberufen. Sie soll im 1. Quartal des Kalenderjahres stattfinden. Die Einberufung hat 21 Tage vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

    Außerordentliche Mitgliederversammlungen haben stattzufinden, wenn der Vorstand dies im Vereinsinteresse für notwendig hält oder eine außerordentliche Mitgliederversammlung auf schriftlichen Antrag von mindestens 25 % der Mitglieder unter Angabe der Gründe beantragt wird.

    Anträge zur Tagesordnung sind mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstand zu stellen.

    Beschlüsse in der Mitgliederversammlung sind mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder zu fassen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.

    Einberufene Mitgliederversammlungen sind grundsätzlich ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.

    Eine schriftliche Abstimmung in der Mitgliederversammlung kann nur auf Verlangen von 1/3 der anwesenden Mitglieder verlangt werden. Änderungen des Vereinszwecks oder der Satzung sowie Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von ¾ der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder.

    Über den Ablauf einer jeden Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Dem Protokoll ist eine Anwesenheitsliste beizufügen.
     

    § 11

    Kassenprüfung

    Die Mitgliederversammlung wählt 2 Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Über das Ergebnis der Kassenprüfung ist in der Mitgliederversammlung zu berichten. Die Entlastung des Vorstandes ist der Mitgliederversammlung vorbehalten.
     

    § 12

    Auflösung des Vereins

    Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Kirchengemeinde St. Pankratius Hoinkhausen, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.